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Auf Anonym-Surfen.com ist aktuell eine Artikelserie zu lesen, in der über die Einstufung der IP-Adresse als personenbezogene Information berichtet wird. Denn durch diese Einstufung ist die IP-Adresse genauso zu handhaben wie eine E-Mail-Adresse.
So darf eine IP-Adresse demnach nur noch gespeichert werden, wenn der Besucher ausdrücklich zustimmt. Eine nahezu unmögliches Unterfangen.
Standardmäßig protokolliert nun jeder Webserver die IP-Adresse des Besuchers. Wenn Sie also eine Webseite betreiben, wird die IP-Adresse Ihres Besuchers bereits gespeichert, bevor Sie ihn überhaupt nach seiner Einwilligung fragen können.
Selbst wenn Ihr Provider diese IP-Adressen nicht oder nur anonymisiert speichert, sind Sie nicht aus dem Schneider. Denn wenn Sie, als Webmaster, nur Bilder, Videos oder Skripte von anderen Webseiten einbinden, können Sie theoretisch mit einem Bußgeld von bis zu 50.000 Euro belangt werden.
Lesen Sie hierzu den Artikel “11 illegale Dinge, die fast jeder Webmaster macht“.
Da ich weiß, dass ich auch einige Webmaster als Leser habe, richtet sich dieser Artikel vor allem an diejenigen. Die gesamte Artikelserie ist recht ausführlich und startet hier: IP-Adresse als personenbezogene Information. Es scheint so, als können einschlägige Abmahnanwälte auf diesen Zug aufspringen und eine neue Abmahnwelle lostreten.
Wird dieses Thema somit zur Pflichtlektüre für Webseitenbetreiber? Schreiben Sie mir einen Kommentar, wie Sie damit umgehen!
Zum Artikel: Sind fast alle Webseiten illegal?
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