WLAN-Allergiker verklagt seinen Nachbar

20 01
2010

Ein Mann aus Santa Fe (New Mexico) behauptet, er wäre gegenüber elektromagnetischer Strahlung empfindlich und will nun seinen Nachbarn per Gericht zwingen, dessen WLAN-Router abzuschalten. Er bekomme von WLAN-Strahlung Magenschmerzen und erleide Gedächtnisverluste.

Die beiden Nachbarn, Arthur Firstenberg und Raphaela Monribot, wohnen nur wenige Meter auseinander. Bei der Beklagten Raphaela Monribot läuft der WLAN-Router 24 Stunden am Tag, um ihr iPhone und Notebook zu vernetzen, berichtete die Tageszeitung von New Mexico.

Der Kläger Firstenberg leidet nach eigenen Angaben an einer WLAN-Unverträglichkeit. Er ist in den letzten Jahren vor allem als Aktivist gegen öffentliche HotSpots aufgefallen. So versuchte er beispielsweise die WLAN-Verfügbarkeit in öffentlichen Gebäuden und Bibliotheken zu verhinden. Erfolglos.

Durch die exzessive WLAN-Nutzung von Monribot, zwingt Firstenbergs WLAN-Allergie ihn bei Freunden oder im Auto zu leben. Selbst in ein Hotel kann er nach eigenen Angaben nicht. Auch hier ist die Belastung durch elektromagnetische Strahlung viel zu hoch.

Schwierige Sache. Falls Firstenbergs Angaben stimmen, ist es für den 59-jahrigen eine enorme Belastung in einer Welt voller Strahlung zu leben.

Quelle: silicon.de

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